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Begriffe um die Rechtssprechung einfach erklärt.


Lizenzanalogie

Bei der Lizenzanalogie handelt es sich um eine Berechnungsmethode für einen Schadensersatz. In der Regel errechnet sich ein Geldschadensersatzanspruch nach dem Vergleich des Vermögens vor und nach der schädigenden Handlung. Jedoch kommt es dabei gerade im Wirtschaftsrecht zu Beweisproblemen, da der Geschädigte meist nicht beweisen kann, dass gerade die Rechtsverletzung des Schädigers bei ihm die Gewinneinbuße bewirkt hat oder ob nicht eigene Faktoren für die Einbußen kausal waren. Um das Problem zu lösen, greift die Lizenzanalogie. Der Geschädigte kann vom Schädiger jenes Geld verlangen, dass dieser normalerweise an Lizenz für die Benutzung des verletzten Rechts hätte zahlen müssen. Dazu folgendes Beispiel aus dem Internetrecht:

Der A (späterer Kläger) ist Fotograf. Auf seiner Website platzierte er eine Vielzahl von Fotos. Dem X (späterer Beklagter) gefielen die Fotos. Um seine eigene, gewerbliche Homepage mit neuem Inhalt zu füllen, kopierte er kurzerhand die Bilder des A und integrierte sie auf seiner Site. Eine Einwilligung des A lag nicht vor. Als der A davon Kenntnis erlangte, verklagte er den X auf Schadensersatz. Das unerlaubte Kopieren stellt zweifelsfrei einen Verstoß gegen das Urheberrecht des A dar. Er kann vom X Schadensersatz verlangen. Um seiner Beweisnot zu entgegen, wählt der A die Schadensberechnung nach der Lizenzanalogie. Er bekommt vom X jene Geldsumme, die der X hätte zahlen müssen, wenn er die Bilder bei A gekauft oder in Lizenz übernommen hätte. Für die Lizenzhöhe existieren Vorgaben der jeweiligen Standesvertretungen.

» laudatio auctoris
» Leasingvertrag
» Legalitätsprinzip
» Legalzession
» Legislative
» lex fori
» lex specialis derogat legi generali
» Lizenzanalogie

 

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